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“Dieser Test hilft mir, Patientinnen besser zu helfen.”

Ginger Isom-Batz, MD

Zertifiziert in Urologie und weiblicher Beckenmedizin

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Erfahrungsberichte von Ärzten

Diagnose und Prävention von herausfordernden gynäkologischen und urologischen Infektionen

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Weibliche urogenitale Infektionen wie bakterielle Vaginose (BV), vulvovaginale Candidiasis (VVC), Beckenentzündung (PID) und Harnwegsinfektionen (UTIs) sind häufig wiederkehrend und polymikrobiell.

Überlappende Symptome, vorheriger Einsatz von antimikrobiellen Mittlen und die Einschränkungen konventioneller Kulturmethoden führen häufig zu Unterdiagnosen oder Fehldiagnosen. Chronische Infektionen können zu Unfruchtbarkeit, anhaltenden Beckenbeschwerden und einer verminderten Lebensqualität führen.

Unsere Lösung:

MicroGenDX verbessert Diagnostik und Behandlungsergebnisse bei bei gynäkologischen und urologischen Infektionen durch eine gezielte DNA-Sequenzierung potentieller Erreger. Unsere Tests VaginalKEY, UroKEY und WomensKEY sind für vaginale Abstriche und Urinproben validiert, um die Diagnose und das Management folgender möglicher Infektionen zu unterstützen:

  • Bakterielle Vaginose (BV)
  • Vulvovaginale Candidiasis (VVC)
  • Harnwegsinfektionen (UTIs)
  • Beckenentzündung (PID)
  • Unfruchtbarkeitsuntersuchungen und mehr

Dank dem kombinierten Next-Generation Sequencing (NGS) und qPCR Verfahren ermöglichen diese Tests eine hochsensible Erkennung von bakteriellen und mykotischen Krankheitserregern, selbst bei Biofilm-assoziierten oder kultur-negativen Infektionen. Die Ermittlung von Resistenzgenen unterstützt eine frühzeitige, gezielte antimikrobielle oder antimykotische Therapie und hilft Klinikern, eine schnellere und effektivere Behandlung für Erkrankungen zu liefern, die oft mit überlappenden oder unspezifischen Symptomen auftreten.

Klinische Erkenntnisse aus unseren Urinproben

  • Umfangreiche Erfahrungen aus der Praxis:

    Bis 2025 hatte MicroGenDX mehr als 157.000 Urinproben analysiert und etwa 5.800 verschiedene mikrobielle Arten identifiziert.

  • Erregererkennung geht über übliche Uropathogene hinaus:

    Die Ergebnisse umfassten sowohl häufige Erreger (E. coli, E. faecalis) als auch anspruchsvolle oder anaerobe Bakterien, die häufig in Kulturen übersehen werden (z. B. Atopobium vaginae, A. schaalii, Anaerococcus spp., F. magna).

  • Mehr als nur E. coli:

    E. coli machte 28 % aller Krankheitserreger aus – 72 % waren andere, durch konventionelle Diagnostik oft übersehene Keime.

  • Nachgewiesener klinischer Wert:

    Diese Ergebnisse unterstreichen die diagnostische Präzision und klinische Relevanz der NGS-basierten Urintests von MicroGenDX in der Urologie.

*Meghan Shotwell. Next-generation sequencing: A reliable tool for the diagnosis and treatment of complicated and recurrent urinary tract infections. Urology times, 2022

Leitlinien zur empfohlenen Nutzung von Next-Generation DNA-Sequenzierung in der Urologie:

IDSA logo Image

IDSA (Infectious Diseases Society of America):

Die IDSA erkennt den zunehmenden Nutzen von NGS zur Identifizierung von Krankheitserregern bei komplexen urologischen Infektionen, einschließlich Harnwegsinfektionen (UTIs) und Urosepsis. Das Verfahren wird empfohlen, um seltene oder multiresistente Organismen zu erkennen, die von traditionellen Kulturmethoden übersehen werden könnten (IDSA, 2021).

ASM logo Image

ASM (American Society for Microbiology):

NGS wird hervorgehoben für seine Rolle bei der verbesserten Erkennung von Krankheitserregern und der Resistenzprofilierung (AMR) bei urologischen Infektionen. Die ASM-Leitlinien unterstützen den Einsatz von NGS bei wiederkehrenden Infektionen, komplizierten UTIs und Infektionen durch Krankheitserreger mit resistenten Profilen (ASM, 2020).

Interpretation des Laborberichts

Jeder Test enthält einen ausführlichen Laborbefund, der Ärzt:innen klar strukturierte Daten für schnelle Entscheidungen bereitstellt.
Der Befund beinhaltet:

  • • Liste der in der Probe nachgewiesenen Bakterien und Pilze

  • • Identifizierte Antibiotika-Resistenzgene

  • • Für die Therapie relevante antimikrobielle Wirkstoffe

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VaginalKEY-Test

Test zum Nachweis von vaginalen Infektionen

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    Vaginalabstrich

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    NGS-DNA- + qPCR-Diagnose zur präzisen mikrobiellen Erregeridentifikation

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    17 Antibiotika-Resistenzgene & Liste relevanter antimikrobieller Wirkstoffe

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    3–5 Werktage (exklusive Transportzeit)

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WomensKEY-Test

Test für Frauengesundheit

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    Urin, Vaginalabstrich

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    NGS-DNA- + qPCR-Diagnose zur präzisen mikrobiellen Erregeridentifikation

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    17 Antibiotika-Resistenzgene & Liste relevanter antimikrobieller Wirkstoffe

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    3–5 Werktage (exklusive Transportzeit)

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UroKEY-Test

Test zum Nachweis von Harnwegsinfektionen

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    Urin

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    NGS-DNA- + qPCR-Diagnose zur präzisen mikrobiellen Erregeridentifikation

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    17 Antibiotika-Resistenzgene & Liste relevanter antimikrobieller Wirkstoffe

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    3–5 Werktage (exklusive Transportzeit)

Veröffentlichungen, die die Auswirkungen von NGS auf die Frauengesundheit belegen

Deutlich bessere Schwangerschaftsraten und Lebendgeburtenraten durch NGS-gesteuerte Behandlung*.

  • In einer prospektiven Kohortenstudie mit 195 Frauen mit wiederkehrendem Implantationsversagen zeigte die Gruppe, bei der die vaginale Flora und das endometriale Mikrobiom durch mikrobielles 16S-rRNA-Gens Sequencing analysiert und anschließend mit Antibiotika und Probiotika entsprechend den nachgewiesenen Erregern behandelt wurde, eine kumulierte klinische Schwangerschaftsrate von 64,5% und eine laufende Schwangerschaftsrate von 48,9% nach zwei eingefrorenen Embryotransfers. Die Kontrollgruppe wies 33,3% bzw. 31,2% auf.

  • Durch die Untersuchung des uterinen Mikrobioms und die Verabreichung gezielter Antibiotika konnte eine Breitbandantibiotikabehandlung vermieden werden, und der Anteil der endometrialen Lactobacillus spp. verbesserte sich von 25,8% auf 90,8%.

Studie lesen
pregnancy rates image*Iwami N et al., Therapeutic intervention based on gene sequencing analysis of microbial 16S ribosomal RNA of the intra-uterine microbiome improves pregnancy outcomes in IVF patients: a prospective cohort study . Journal of Assisted Reproduction and Genetics. 2023.

Urine NGS kann die diagnostische Sensitivität im Vergleich zu traditionellen Urinkulturmethoden signifikant erhöhen, besonders bei RC-Patientinnen

  • Bessere Sensitivität: IBei Frauen mit wiederkehrenden Blaseninfektionen identifizierte NGS Bakterien in 67,7 % der Fälle, während traditionelle Urinkulturen nur Bakterien in 16,7 % der Fälle nachwiesen.

  • NGS identifizierte eine breitere Palette von Bakterien, einschließlich Arten wie Sphingomonas, Staphylococcus, Streptococcus, Rothia und anderen, die durch traditionelle Urinkulturen nicht nachgewiesen wurden.

Studie lesen
bacteria in urine imageMerkmale des Harnmikrobioms bei weiblichen Patientinnen mit akuter unkomplizierter Zystitis und wiederkehrender Zystitis

Signifikant bessere Ergebnisse bei Harnwegsinfektionen (HWI) mit NGS-gesteuerter Antibiotikaselektion

  • Bessere Sensitivität: Mit NGS: Bei symptomatischen Harnwegsinfektionen (HWI) hatten 13 von 44 Patientinnen eine positive Urinkultur, während 44 von 44 Patientinnen positive DNA-NGS-Ergebnisse aufwiesen.

  • Behandlungsentscheidungen, die durch NGS-Ergebnisse geleitet wurden, führten zu signifikant besseren Patientenergebnissen, mit Symptomwerten, die sich im Vergleich zu denen, die auf Basis von Kulturergebnissen behandelt wurden, mehr als verdoppelt haben (8,5 vs. 3,7; p < 0,001). Kopf-an-Kopf-Vergleichsstudie.

Studie lesen
symptom scores imagesMcDonald W. M., Kameh D., Johnson E. M.,. et al. A Head-to-head Comparative Phase II Study of Standard Urine Culture and Sensitivity vs DNA NGS Testing for UTI. Reviews in Urology, 2017

Klinische Fälle, bei denen der MicroGenDX-Test zum Behandlungserfolg beitrug

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Patientin mit Harnwegsinfektion

Eine 82-jährige Frau mit einer Vorgeschichte von wiederkehrenden Harnwegsinfekten, die bereits wegen E. coli behandelt worden war, litt an einem akuten Infekt. Eine Mittelstrahl-Urinprobe wurde entnommen und für Standard-Urinanalyse, C&S, PCR sowie NGS durch MicroGenDX gesendet.
Es gab eine hohe Übereinstimmung zwischen C&S und PCR-Techniken, die eine hohe Menge an E. coli (> 10^5 pro ml) nachwiesen. Alle Tests identifizierten E. coli, aber NGS war der einzige Test, der den dominierenden Erreger als Bacteroides fragilis (50 %) identifizierte. Basierend auf den durch NGS nachgewiesenen anaeroben B. fragilis und den Resistenz-Genen wurde die Therapie auf Clindamycin umgestellt, und die Symptome der Patientin verschwanden bereits am fünften Tag. Bei der Nachuntersuchung am 14. Tag war sie symptomfrei.

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