“Als Kliniker haben wir wirklich viel mehr Vertrauen, ein bestimmtes Antibiotikum auszuwählen, wenn wir sicher wissen, dass es wirken wird.”
Dr. Matheny
Dr. Keith Matheny, MD, ist ein veröffentlichter Forscher auf seinem Gebiet, Gewinner zahlreicher Auszeichnungen und seit fünfzehn Jahren praktizierend in der Medizin
Erfahrungsberichte von Ärzten
Diagnose herausfordernder HNO Infektionen

Chronische und wiederkehrende HNO Infektionen – einschließlich Sinusitis, Otitis media und oberen Atemwegsinfektionen – sind häufig polymikrobiell und werden durch vorherigen Antibiotikaeinsatz beeinflusst. Biofilme, Organismen, die in geringer Konzentration vorkommen und anspruchsvolle Pathogene tragen häufig zu anhaltenden Symptomen bei, wobei Standardkulturen oft falsche-negative Ergebnisse liefern.
Unsere Lösung:
MicroGenDX verbessert Diagnostik und Behandlungsergebnisse von HNO Infektionen durch eine gezielte DNA-Sequenzierung potentieller Erreger. Unser Test SinusKEY ist für Sinusaspirate, Nasenabstriche, Sinusflüssigkeit und Ohrenabstriche validiert und unterstützt die Diagnose und das Management von:
- Chronischer und wiederkehrender Sinusitis
- Otitis media
- oberen Atemwegsinfektionen
- Kultur-negative oder behandlungsresistente HNO-Infektionen
- und sonstigen HNO Infektionen
Dank dem kombinierten Next-Generation Sequencing (NGS) und qPCR Verfahren ermöglichen diese Tests eine hochsensible Erkennung von bakteriellen und mykotischen Krankheitserregern, selbst bei Biofilm-assoziierten oder kultur-negativen Infektionen. Die Ermittlung von Resistenzgenen unterstützt eine frühzeitige, gezielte antimikrobielle oder antimykotische Therapie und hilft Klinikern, eine schnellere und effektivere Behandlung für Erkrankungen zu liefern, die oft mit überlappenden oder unspezifischen Symptomen auftreten.
Klinische Erkenntnisse unseres Tests bei HNO-Proben
Erkennung von anspruchsvollen oder VNBC (Viable but Non-Culturable) Pathogenen:
NGS kann schwer zu kultivierende Arten in HNO-Proben aufdecken, einschließlich Prevotella spp., Veillonella spp., Fusobacterium spp., Peptostreptococcus spp., Candida spp., Aspergillus spp., die in Fällen von chronischer Sinusitis und Otitis media häufig vorkommen.
Mehr als 850 Arten von anaeroben Bakterien und Pilzen wurden als dominierend in HNO-Proben identifiziert.
Hohe Prävalenz von polymikrobiellen Infektionen:
Mehr als 86% der HNO-Proben sind polymikrobiell. Anaerobe Keime kommen in 50% der Proben vor, dominierend in 12%. Pilze sind in 20% der Proben vorhanden.
Umfangreiche praktische Erfahrung:
Bis heute hat MicroGenDX etwa 80.000 Sinus- und Ohrproben mit kombinierter NGS- + PCR-Analyse verarbeitet.*
Die Rolle von Biofilmen bei chronischen HNO-Infektionen
MicroGenDX NGS erkennt Biofilmbakterien, die durch Kulturtests nicht erfasst werden
Viele chronische Erkrankungen, einschließlich Infektionen des HNO-Bereichs, stehen im Zusammenhang mit Biofilmen. Diese Biofilme bilden eine Barriere, die die Wirksamkeit von Antibiotika und die Immunantwort des Körpers verringert.
Traditionelle Kulturmethoden erkennen selten Biofilmbakterien und können nicht die gesamte polymikrobielle Gemeinschaft identifizieren, die häufig in Biofilmen vorkommt.
Der MicroGenDX-Test erkennt Biofilm-bildende Bakterien und Pilze mittels Next-Generation Sequencing (NGS) und ermittelt Resistenzgene mittels PCR. Diese Erkenntnisse ermöglichen eine gezielte Antibiotikatherapie, die darauf abzielt, Pathogene, die in Biofilmen eingebettet sind, zu eliminieren.

Interpretation des Laborberichts
Jeder Test enthält einen ausführlichen Laborbefund, der Ärzt:innen klar strukturierte Daten für schnelle Entscheidungen bereitstellt.
Der Befund beinhaltet:
• Liste der in der Probe nachgewiesenen Bakterien und Pilze
• Identifizierte Antibiotika-Resistenzgene
• Für die Therapie relevante antimikrobielle Wirkstoffe



SinusKEY-Test
Test zum Nachweis von Nasennebenhöhleninfektionen
Nasenabstrich, Sinusaspirat, Ohrenabstrich
NGS-DNA- + qPCR-Diagnose zur präzisen mikrobiellen Erregeridentifikation
17 Antibiotika-Resistenzgene & Liste relevanter antimikrobieller Wirkstoffe
3–5 Werktage (exklusive Transportzeit)
Veröffentlichungen zur Wirkung von NGS bei HNO Infektionen
Next-Generation DNA Sequencing verbessert die Erregererkennung und die antimikrobielle Behandlungsempfehlung bei chronischer Sinusitis
NGS identifizierte 31,9 % mehr Mikroorganismen als die routinemäßige Krankenhauskultur, entdeckte polymikrobielle Infektionen signifikant häufiger (P < 0,05) und wies einen dominanten Erreger in 97,8 % der Proben zu, im Vergleich zu 62,2 % durch Kultur.
Therapeutische Implikationen: Da NGS das vollständige Erregerspektrum – einschließlich anaerober Keime und in geringer Menge vorkommender Spezies, die in der Kultur übersehen wurden – aufdeckte, berechneten die Autoren, dass sie in 74 % der Fälle eine adäquate antimikrobielle Therapieempfehlung ermöglicht hätte, im Vergleich zu nur 44 %, wenn sich die behandelnden Ärzte ausschließlich auf die Kultur verlassen hätten.

Next-Generation DNA Sequenzierung deckt versteckte Pathogene bei chronischer Rhinosinusitis auf
Gezielte 16S NGS bietet erhebliche Vorteile gegenüber der klinischen Kultur bei der Pathogenerkennung bei chronischer Rhinosinusitis. In einer prospektiven Fallserie mit 54 Patienten wurden dominante Taxa (>10 % Abundanz), die durch Sequenzierung entdeckt wurden, in weniger als 50 % der Fälle durch Kultur nachgewiesen, was die Einschränkungen herkömmlicher Methoden verdeutlicht.
Nur 29,5 % der kultivierten Isolate stellten die dominierenden Arten dar, was zeigt, dass Kulturmethoden häufig wichtige Erreger übersehen. Solche Einschränkungen können zu einer ineffektiven Antibiotikabehandlung bei therapieresistenter CRS führen, während molekulare Techniken die Erkennung verbessern und eine geeignetere Antibiotikatherapie ermöglichen können.

Bakterielle Biofilme tragen zur Pathophysiologie der chronischen Rhinosinusitis bei
Der Artikel von Kilty und Desrosiers hebt hervor, dass bakterielle Biofilme eine wichtige Rolle bei der chronischen Rhinosinusitis (CRS) spielen und möglicherweise zum Versagen herkömmlicher Antibiotikatherapien beitragen. Biofilme wurden bei 44 % der CRS-Patienten, die sich einer endoskopischen Nasennebenhöhlenoperation unterzogen, nachgewiesen, während bei gesunden Kontrollpersonen keine Biofilme gefunden wurden.
Das Vorhandensein von Biofilmen war mit schlechteren präoperativen radiologischen Scores und schlechteren postoperativen Ergebnissen assoziiert. Organismen wie Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, Haemophilus influenzae und Streptococcus pneumoniae können innerhalb dieser Biofilme identifiziert werden, einschließlich Pathogenen, die von Standardkulturmethoden nicht erkannt werden.
Die Autoren plädieren für bessere diagnostische Werkzeuge, da herkömmliche Kulturen Biofilm-assoziierte Bakterien oft übersehen, und für zukünftige therapeutische Strategien, die speziell auf die Biofilmstrukturen abzielen, um die Patientenversorgung zu verbessern.

Klinische Fälle, bei denen der MicroGenDX-Test zum Behandlungserfolg beitrug

Chronische Sinusitis erfordert duale Antibiotikatherapie
Ein 57-jähriger Mann mit chronischer Sinusitis und früherer endoskopischer Nasennebenhöhlenoperation verzeichnete eine Verschlechterung der Symptome. Ein Sinusaspirat wurde mit MicroGenDX NGS analysiert, wobei mittlere Mengen an bakterieller DNA nachgewiesen wurden. Drei fakultative Anaerobier wurden identifiziert: Enterobacter cloacae (61%), Corynebacterium segmentosum (34%) und Staphylococcus epidermidis (2%), letzterer als Kontaminant betrachtet. Aufgrund des Fehlens einer Einzelbehandlung mit oralen Antibiotika wurde eine duale Antibiotikatherapie mit Doxycyclin und Ciprofloxacin verordnet.
Der Patient erlebte eine vollständige Symptomfreiheit nach einer 14-tägigen Behandlung.
Dieser Fall veranschaulicht zentrale Vorteile des Next-Generation Sequencing (NGS) bei der Behandlung chronischer Sinusitis: eine präzise Erregeridentifikation und eine gezielte Auswahl von Antibiotika.

Pilzinfektion in der Mastoidhöhle
Ein 79-jähriger Mann mit einer langen Vorgeschichte chronischer Ohrenerkrankungen hatte bereits mehrere Operationen am Mittelohr und Mastoid hinter sich. Diese Eingriffe führten zur Ausbildung einer Mastoidhöhle sowie zu einem nicht intakten Trommelfell. In der Folge kam es wiederholt zu Infektionen der Mastoidhöhle, die bis dahin meist mit Ciprofloxacin-Ohrentropfen behandelt wurden. Der Patient litt nun erneut an anhaltendem Ohrausfluss. Eine Sekretprobe aus der Mastoidhöhle wurde entnommen und mit einem qPCR- und Next-Generation-Sequencing-Verfahren (MicroGenDX) untersucht. Vier Tage später lag das Ergebnis vor: Es wurde Aspergillus tamarii nachgewiesen, während keine bakterielle DNA gefunden wurde – ein klarer Hinweis auf eine Pilzinfektion. Daraufhin wurde die Ciprofloxacin-Therapie beendet und durch eine lokale antimykotische Behandlung ersetzt. Dank dieser Therapie klangen die Symptome vollständig ab.
Fragen zu unserem Test?
Senden Sie uns eine Nachricht über das untenstehende Formular oder per E-Mail info@microgendx.eu
